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ARGOS
Edition Neue Klassik

Ronald Weber
Peter-Hacks-Bibliographie
Schriften von und zu Peter Hacks 1948 bis 2007
Edition Neue Klassik, Nr. 1
Mainz: VAT Verlag André Thiele 2008
272 S., Klappenbroschur, 24.90 EUR
ISBN 978-3-940884-01-5


Ronald Weber hat mehr als 1.300 Titel zu Hacks von rund 700 verschiedenen Autoren zusammengetragen, ergänzt um rund 600 Titel von Hacks selbst. Die Bibliographie schlüsselt auch die von Hacks vielfältig verwendeten Pseudonyme auf. Stichtag der Sammlung ist der 31. Dezember 2007.



24,90 EUR

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Inhalt

Der Primärbereich verzeichnet Lyrik, Dramatik, Epik, Essays, Briefe und Übersetzungen von Peter Hacks und nennt den jeweiligen Erstdruck, sowie, wenn ermittelbar, den Entstehungszeitpunkt. Mittels der Systematik lassen sich gesuchte Titel sowie weitere Veröffentlichungsorte leicht finden. Das früheste verzeichnete Werk stammt von 1948. Damit wird erstmals ein chronologischer Überblick über die Hacksschen Dramen sowie über die theoretische Selbstverständigung des Autors möglich.

Einführungen zum Autor, themen- und werkspezifische Aufsätze, Biographisches, Rezensionen sowie Feuilletonbeiträge finden sich im Sekundärbereich. Er erlaubt einen schnellen und systematischen Zugang zu den Veröffentlichungen zu einzelnen Stücken oder Gedichten und außerdem zu den allgemeinen gesellschaftlichen und kulturellen Debatten um Hacks’ Werk und Person.

Ergänzt wird der Sekundärbereich durch eine umfassende Sammlung von Theaterkritiken zu den wichtigsten Aufführungen im deutschsprachigen Raum. Ein Namensindex schließt den soliden Apparat ab.



Pressestimmen

* o.A., 5. Todestag von Peter Hacks; in: Seite 4 v. 25.8.2008:

Der "Weber" ist für alle, die sich ernsthaft und systematisch mit Hacks beschäftigen wollen, ein unentbehrliches Nachschlagewerk.

* Jens Bisky, Wo viel drin ist, ist viel drin; in: Süddeutsche Zeitung v. 28.8.2008, S. 14:

Inzwischen sind wieder viele Meinungen über Hacks im Umlauf, und Skepsis ist ihnen allen gegenüber geboten. Unser Bild von Hacks ruht auf dürftiger Grundlage. Das soll sich ändern. Ein erster Schritt dazu ist getan.

* Stephan Schlak, Klassiker für Antiliberale; in: tageszeitung v. 28.8.2008:

Eine solide recherchierte Bibliographie.

* Kai Köhler, Aufforderung zur Arbeit; in: literaturkritik.de v. 8.10.2008:

Die Bibliografie ist für jede künftige Beschäftigung mit Hacks und seinem Werk von unschätzbarem Wert. Weber hat über zweitausend Titel - Primär- und Forschungsliteratur -zusammengetragen, insgesamt übersichtlich gegliedert, durch Personen- und Werkregister gut erschlossen und durch Verzeichnisse von Hacks-Uraufführungen und der Pseudonyme des Autors ergänzt. Das ist eine außerordentliche Leistung, zudem ohne jegliche universitär-institutionelle Unterstützung erbracht. [...] Ambitionierte Literaturwissenschaftler haben jedenfalls jetzt eine Ausrede weniger: Webers Bibliografie gibt ihnen ein Hilfsmittel zur Hand, wie es für fast alle anderen Nachkriegsautoren fehlt. [...] Insgesamt liegt eine wertvolle Arbeit vor, die für jede weitere Beschäftigung mit Hacks' Werk eine unverzichtbare Grundlage ist.


* Prof. Dr. Christel Berger, Die Last der Lust; in: Neues Deutschland v. 15.10.2008:

Nicht nur die über 600 Schriften (auch die unter Pseudonym erschienenen!) des Dramatikers, Lyrikers, Kinderbuchautors und Essayisten sind hier recherchiert und bibliographisch erfasst, ebenso die Dissertationen, Essays und Rezensionen, also die gesamte Sekundärliteratur ist akribisch aufgelistet. Ganz im Geiste von Peter Hacks ist das Buch die Nummer eins einer neuen »Edition neue Klassik«. Wie man weiß, erfordert so etwas immense Kleinarbeit, viel Liebe und einen hohen Anspruch, was nur ein unbedingter Hacks-Fan für sein Idol aufzubringen vermag. Respekt!


* Kai Köhler, Alle Register. Beitrag zur Machtfrage; in: junge Welt v. 7.11.2008:

Das Buch, das ganz ohne institutionelle Unterstützung entstand, ist der erste Band der »Edition Neue Klassik«, mit der der Verlag André Thiele eine Literatur fördern will, die auf Vernunft statt avantgardistischem Kunstgewerbe und auf technischem Können statt Spontaneismus beruht. [...]

Der Bestand ist übersichtlich gegliedert, durch Personen- und Werkregister vorbildlich erschlossen und durch Verzeichnisse der Hacks-Uraufführungen und der Pseudonyme, die der Autor verwendet hat, ergänzt. [...]

Die lebhafte Hacks-Rezeption 2008 im Umkreis des 80. Geburtstags und des fünften Todestags hat Weber in seiner Bibliographie nicht mehr erfaßt. Dennoch ist sein Buch eine unverzichtbare Grundlage für jede weitere Beschäftigung mit Hacks’ Werk
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* Klaus Schreiber, [Fachrezension]; in: Informationsmittel (IFB), 08-1/2-176:

Eine Personalbibliographie ohne Schnörkel - auch ohne typographische - die sich wohltuend von manchen heutigen Personalbibliographien abhebt. Die Gliederung des Materials ist die bewährte und soz. klassische. [...] Daß die Titelaufnahmen alle bibliographischen Angaben bieten, sei ausdrücklich und lobend erwähnt [...]




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