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ARGOS Mitteilungen zu Leben, Werk und Nachwelt des Dichters Peter Hacks (1928-2003) Herausgeber André Thiele Heft 6, Juni 2010 224 S., Klappenbroschur, 14.90 EUR ISBN 978-3-940884-32-9
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EDITORIAL
TEXTE a. Heidi Urbahn de Jauregui: Hacks und die Frauen b. Jan Decker: Der Weltgeist und die Nuance. Eine posthume Begegnung zwischen Roland Barthes und Peter Hacks - Schwerpunkt: 50 Jahre »Die Sorgen und die Macht« - c. Alexander Weigel: Der Fall »Die Sorgen und die Macht« 1962/63. Dokumente aus der Kulturabteilung des ZK der SED d. Stefan Wolle: Die Schaubühne als ideologische Anstalt. Vorgeschichte, Aufführung und Verbot der Komödie »Die Sorgen und die Macht« e. Lutz Getzschmann: »Die Sorgen und die Macht« und die darin bearbeiteten gesellschaftlichen Fragestellungen f. Christian Krause: »Wir brauchen unsere 11. Symphonie«. Kongruenzen und Widersprüche zwischen Peter Hacks und der SED-Kulturpolitik in der Entstehung des Dramas »Die Sorgen und die Macht«
ZUR DISKUSSION - Antisemitismus bei Hacks? - Ingo Way: Tendenzen und Widersprüche. Erwiderung auf Daniel H. Rapoport
AUS DEM ARCHIV a. Gunther Nickel, Einleitung b. Peter Hacks, 41 frühe Gedichte
REZENSIONEN UND BERICHTE Wuppertal: Uraufführung »Jona«
NEUERSCHEINUNGEN ZU DEN AUTOREN UND TEXTEN
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* André Thiele, Ursprung war sein Ziel; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12. Juni 2010, S. 41, zusammen mit einem Vorabdruck von drei frühen Gedichten
Die These, die DDR sei conditio sine qua non der Entwicklung von Peter Hacks gewesen, ist damit hinfällig: Die Entwicklung von Hacks’ Denken erweist sich als weitgehend von den äußeren Umständen unabhängige, nach inneren Notwendigkeiten ablaufende, bei Goethe beginnende, aufwärtsführende Schraubenbewegung zu Goethe hin, bei der Brecht und der sozialistische Realismus ein Umweg sind, der am Ende auf höherer Warte zum Ursprung zurückführt. Die Hegelsche Denkweise scheint für Hacks nicht eine angelesene Philosophie gewesen zu sein, sie hat ihn wohl im Innersten ausgemacht.
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Druckbare Version
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