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ARGOS
Edition Neue Klassik

André Thiele
Eine Welt in Scherben
Historien und Essays
Mainz: VAT Verlag Andre Thiele 2008
112 S., Klappenbroschur, 14.90 EUR
ISBN 978-3-940884-06-0



14,90 EUR

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Was ist ein "Royalist mit Rübenhippe"? – War Johann Christoph Gottsched ein unpolitischer Literaturpedant? – Wer finanzierte Saul Aschers Kämpfe mit den Berliner Romantikern? – Wer erfand die Homöopathie? – Wer waren die Illuminaten? – Warum schmecken Austern wie sie schmecken?

Der Autor zeichnet in hohem Tempo das Bild einer Geschichtswissenschaft abseits der Hauptstraßen ins Nichts. Jeder der sechs Essays atmet Vernunftglaube und Realismus, Staatshumanismus und Skepsis gegenüber der Romantik. Über Abkürzungen und Schleichwege findet der Geist ins Ziel.



Pressestimmen

* Dieter Wenk, "Restpostenrundschau"; in: Textem v. 9. April 2009:

Müsste nicht der eine oder andere Literat vor Neid erblassen?


* Daniel H. Rapoport, "Eine Welt in Scherben"; in: www.rapoport.de v. 16. April 2009:

Das Bändchen, kaum hundert Seiten stark, umfasst sechs Miniaturen, wie seit Karl Kraus keine mehr angefertigt wurden. Thiele kann denken. Thiele kann schreiben. Und Thiele kommt aus der Sprache.


* Christian Schärf, "Ordentlich gepfeffert"; in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19. Juni 2009, S. 32:

Thieles der Aufklärung des achtzehnten Jahrhunderts verpflichteter Intellektualismus dürfte in der heutigen Essayistik einmalig sein.


* Florian Felix Weyh, "Eine Welt in Scherben"; in: Deutschlandradio Kultur v. 19. Juli 2009:

Diese historische Essayistik ist ein Muss für jeden freien Geist: Unabhängig, eigenwillig, brillant.


* Nikolai Wojtko, Essayistische Kochtheorie; in: gastrophosie.de v. 20. Januar 2010:

Ein Buch, das aus dem Rahmen fällt. Anregend, klug, prägnant.




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