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Werner Makowski Stille Gesellschaft Gedichte Mainz: VAT Verlag André Thiele 2009 ISBN 978-3-940884-05-3 160 S., exklusiv ausgestattetes Hardcover in Fadenheftung, mit Goldprägung und Lesebändchen 16.90 EUR
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Werner Makowski In der Frühe
Im Schlaf in ihren Arm geborgen, das Licht auf ihren Lidern, lag sie im Kissen. Wolken zogen am Fenster durch den frühen Tag. Es klang, als ob mich Stimmen riefen herauf aus ihrem Traumestiefen. Du bist geliebt, du bist im Licht; und alles schien im Gleichgewicht.
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Wenn, wie Peter Hacks sagt, alle Kunst in schlechten Zeiten ist, dann müssen diese Zeiten sehr schlechte sein, denn Makowskis Kunst ist großartig. Ganz in der Tradition der Klassik stehend, dabei von tiefbegründetem Humor und nicht enden wollender Lebensfreude. So nah an der Zeit und zugleich fest in alter Tradition können nur Ausnahmedichter schreiben. Makowski ist einer.
Der Band bringt eine Auswahl aus den Jahren 1998 bis 2006.
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Werner Makowski (*1950) zieht sich mit höchstem Anspruch an Form und Inhalt scheinbar ganz aufs Persönliche zurück: und nimmt damit eine mögliche bessere Zukunft vorweg. Leere Formspielerei oder krude Inhaltsreproduktion kümmern ihn nicht. Ihn kümmert das Ganze, die große Kunst der Poesie.
»Werner Makowski führt eine große Tradition fort.« literaturkritik.de
»Ich las und hatte am Ende die Gewissheit, einen Dichter entdeckt zu haben.« Neues Deutschland
Weitere Bücher von Werner Makowski im VAT:
- In Bausch und Bogen (Gedichte), 2010
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* Ralf Meyer, Wie robust die Schönheit ist; in: Mitteldeutsche Zeitung v. 24.4.2009:
Ich verspreche Ihnen: Sie werden Ihre Freude an diesem Buch haben. Wer betrübt war nach dem Tode der drei großen deutschen Reimkünstler Peter Hacks, Robert Gernhardt und Peter Rühmkorf, darf den Trauerflor getrost zurück zu den Motten hängen: Makowskis neues Buch ist da! [...]
Makowski bekennt sich zur Poetik des Peter Hacks. Er achtet sein Publikum hoch. Er gibt ausschließlich sein Bestes. Erstaunlich, wie robust die Schönheit ist. So war es und bleibt es: Die Poesie ist so stark wie das zärtlichste Gefühl, das Sie jemals empfunden haben, aber niemals so hätten ausdrücken können!
* Jens Frederiksen, Ein Vergnügen; in: Allgemeine Zeitung Mainz v. 4.6.2009:
Kein Selbstmitleid, kein metaphernunterfütterter Weltschmerz. Werner Makowski [...] hat mit "Stille Gesellschaft" einen Gedichtband vorgelegt, dessen Lektüre das pure Vergnügen ist. Pointierte Stellungnahmen zu den Bedrängnissen der Zeit anstelle gefühliger Selbstbespiegelungen, messerscharfe Einlassungen auf die künstlerischen Debatten der Jahre vor und nach dem Mauerfall - Makowskis Verse sind anders, sie funkeln vor Angriffslust und analytischem Witz.
* Kai Köhler, Gedichte in kunstferner Zeit; in: literaturkritik.de v. 19.10.2009:
Werner Makowski führt in seinem Lyrikband „Stille Gesellschaft“ eine große Tradition fort.
* Hans-Dieter Schütt, Von Kleingeist und Menschheit; in: Neues Deutschland v. 27.11.2009:
Ich las im Schmalband eines mir unbekannten Autors und hatte am Ende der Lektüre die wohltuende Gewissheit, einen Dichter entdeckt zu haben.
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