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ARGOS
Edition Neue Klassik

Christa Estenfeld
Elektrische Schatten
Roman
Mainz: VAT 2010
ca. 370 S., gebunden, 19.90 EUR
ISBN 978-3-940884-26-8


Erscheint am 15. August 2010



19,90 EUR

incl. 7% USt.

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In der ersten Hälfte der siebziger Jahre dreht ein deutscher Regisseur den Film seines Lebens, der die Verschleppung und Ermordung seiner jüdischen Kindheitsfreundin thematisiert.

Zeitgleich gerät eine junge Frau in die Hände einer Terrorgruppe und verliebt sich in einen der Entführer.

Filmdreh und Terroraktion, Kunst und Tat, treffen aufeinander.

Alles endet mit der Uraufführung.

Die Autorin lässt keinen Zweifel: Die Geschehnisse der Vergangenheit können weder durch künstlerische Mittel noch durch politische Aktion »bewältigt« werden. Sie bleiben, man muss sich ihnen immer wieder stellen. Der Reichtum und die Genauigkeit der Poesie und die Fähigkeit des Films, Gefühle, Sehnsüchte und Ambitionen widerzuspiegeln, helfen uns, dieses ständige Vergegenwärtigen authentisch zu gestalten. So ist dieser Roman ein Werk von großer sprachlicher Kraft und zugleich eine Liebeserklärung an das Kino.



Zur Autorin

Christa Estenfeld (*1947) landete 1999 mit ihrem Erstlingswerk im Haffmanns Verlag einen bemerkenswerten Erfolg. 2000 Bremer Förderpreis, 2006 Buch des Landes Rheinland-Pfalz, Sonderpreis der Jury.

»Christa Estenfeld ist eine leise Erzählerin. Ihre Qualitäten sind eher unspektakulär: Genauigkeit, Konsequenz, Offenheit, Dichte. Und sie treffen ins Herz.« Süddeutsche Zeitung

»Eine Stimme [...], die wir mit einer Verbeugung dichterisch nennen müssen.« Neue Zürcher Zeitung

»Die Welt, so hat schon T. S. Eliot gewusst, wird mit einem ganz leisen Ton untergehen. Auf ihn bereitet Christa Estenfeld vor wie eine Stimmgabel.« Frankfurter Allgemeine Zeitung




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