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Brigitta Dewald-Koch (Bio)
Am falschen Ort
Roman, Mainz 2011
320 S., Taschenbuch, 16.90 EUR
ISBN 978-3-940884-63-3



 

16,90 EUR

 

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Was geschieht, wenn aus dem bisher gut funktionierenden »System Familie« ein zentraler Baustein herausbricht und alle so tun, als ob sich nichts verändert hat? Können die Beteiligten die Lücke schließen - auch wenn sie zunehmend die Vergangenheit betrifft?

Eine Mutter verlässt ihre Familie und wird eine erfolgreiche Theaterschauspielerin. Ihre Tochter Paula, das jüngste Kind, verfolgt ihren Weg aus der Ferne. Obwohl alle um sie herum sie vor den Veränderungen, die die Mutter provoziert, schützen wollen, wird rasch deutlich, wie schlecht das gelingt. Paula schert schließlich auch aus dem Gefüge aus. Sie folgt ihrer Mutter und stößt auf deren Geheimnis.

Der Roman beginnt beinahe so, wie er endet: Am Anfang liest die Mutter der Tochter vor, zum Schluss die Tochter ihrer wiedergefundenen, nun dementen Mutter. - Immer ist einer der Familie »am falschen Ort«.

Brigitta Dewald-Koch erzählt in diesem Buch vom komplizierten Verhältnis von Müttern und ihren Töchtern, von der Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung, von der gefährlichen Rolle der Illusionen in Familien und von Männern, die im richtigen Augenblick schweigen können.

Ein zentrales Thema des Romans ist die Auseinandersetzung mit der Demenz und ihren Auswirkungen auf die Liebe und die Beziehungen zwischen Menschen.



Pressestimmen

* forum AKTUELL, Dezember 2011:

»Der Roman zeigt in spannungsvoller Dramatik wie Menschen, auf der Suche nach sich selbst, nach Erfolg und Anerkennung, sich um die Erfüllung ihrer Sehnsucht nach Zuwendung und Liebe bringen. Er zeigt die Wirkungen der Sprachlosigkeit, Angst und Einsamkeit, aber auch die Nähe und Begegnung schaffende Wirkung des Gesprächs und die Tragkraft der Liebe. Die eindringlichen Schilderungen und tiefgründigen Reflexionen verlangen ein bedachtsames Lesen, das die Komposition und die 'Signale' der Darstellung beachtet. Der Roman entlässt einen nachdenklichen Leser.«