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Wolfgang Bittner (Bio)
Schattenriss
oder Die Kur in Bad Schönenborn
Roman, Mainz 2011
244 S., gebunden, 18.90 EUR
ISBN 978-3-940884-48-0



 

18,90 EUR

 

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Der Schriftsteller Ludwig Mahler gerät in eine Lebenskrise. Nach einer ärztlichen Fehlbehandlung, die ihn an den Rand des Todes bringt, reist er zur Kur nach Bad Schönenborn. Er beginnt den Aufenthalt trotz seiner gesundheitlichen Probleme zu genießen. Gleichwohl leidet er unter depressiven Zuständen, hat Schreibstörungen und große Mühe, sich dem Betrieb in der Klinik anzupassen. Zunehmend quälen ihn Sinnfragen.

In dieser Situation begegnet er Francoise Dubois, einer attraktiven Schweizer Anwältin. Obwohl er seine Frau liebt und sich ihr innig verbunden fühlt, lässt er sich auf eine leidenschaftliche Affäre ein.

Wieder zu Hause, setzt er diese Beziehung, die zu einer Obsession wird, heimlich fort; er bemerkt aber auch, dass seine Frau Zuneigung und Zuflucht bei seinem besten Freund gefunden hat. Zwei neue Paare scheinen sich zu bilden.

Gelassen und souverän reflektiert Wolfgang Bittner in diesem Roman ein für unsere Zeit typisches Familienschicksal. Ohne bequeme Metaphern entwickelt sich eine geradlinige, kluge, wahrhaftige Geschichte.

Das Buch stellt eine zentrale Frage: Wie wichtig ist über das Subjektive hinaus das gemeinsame Welt- und Politikverständnis für zwei Menschen und ihre Liebe?



Pressestimmen

* Angela Brünjes, »Episoden aus der Kurklinik«; in: Göttinger Tagblatt v. 9.5.2011:

»Bittner geht es darum, die Frage nach dem gemeinsamen Welt- und Politikverständnis zweier Menschen und der daraus resultierenden Beziehungsbeständigkeit zu stellen. Mit Leidenschaft sollten Paare auch Sinnfragen diskutieren.«

* Mark-Christian von Busse, »Wolfgang Bittner legt den Roman 'Schattenriss' vor« ; in: »Hessisch / Niedersächsische Allgemeine Zeitung« v. 28.7.2011:

»Bittner schreibt wohltemperiert, mit souveränem Überblick und großer stilistischer Sicherheit.«

* »NDR Kultur« v. 29.7.2011 (mit Podcast):

»Die Handlung dieses Buchs bleibt auf wenige Stränge beschränkt. Im Zentrum stehen Gespräche und Reflexionen.«

10.8.2011, Neue Rheinische Zeitung: Marc Weidemann, »Identität und Liebe«. Rezension von Wolfgang Bittners Roman »Schattenriss«.

* Marc Weidemann, »Identität und Liebe«; in: »Neue Rheinische Zeitung« v. 10.8.2011:

»Wolfgang Bittners Sprache ist meisterhaft, sein humaner Ansatz imponierend. [...] Ein gelungener Roman, gut zu lesen, spannend, unterhaltend und dennoch mit Tiefgang. «

* Ulrich Klinger, »Wer oder was zusammengehört«; in: Ossietzky 20/2011 v. 19.6.2011:

»In einer Sprache, die es dem Leser nie unnötig schwer macht, sondern immer verständlich bleibt, vermittelt sich in diesem Buch die Humanität eines Autors, der nicht nur »die da oben« sieht, sondern aus eigenem Erleben und eigener Überzeugung vor allem auch »die da unten« ernst nimmt.«