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Alfredo Bauer flüchtete 1938 mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten aus Wien nach Argentinien. Er studierte Medizin, wurde promoviert und praktizierte als niedergelassener Facharzt für Gynäkologie. Bauer schreibt gleichermaßen Spanisch und Deutsch, übersetzte Werke u.a. von Goethe, Heine und Peter Hacks, von Bertolt Brecht, Felix Mitterer und Jura Soyfer ins Spanische, veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen und Aufklärungsschriften und schrieb Lyrik, Reise-Beschreibungen sowie elf Romane meist historischen Inhalts.
Bauer legte auch die deutsche Übersetzungen spanischsprachiger Werke vor, so das argentinische Nationalepos "Der Gaucho Martìn Fierro" von Josè Hernàndez, "Fausto" von Estanislao Del Campo und Manuel Mùjica Làinez, sowie das "Buch von Guter Liebe" von Juan Ruiz (1283-1351).
Alfredo Bauer erhielt zweimal die "Ehrenschleife" des Argentinischen Schriftstellerverbandes, den Jacob und Wilhelm Grimm Preis der DDR (1987) und den Theodor Kramer Preis, Wien (2003).
Er ist Mitglied der Heinrich Heine Gesellschaft, Düsseldorf, der Theodor Kramer Gesellschaft, Wien, der Alfred Klahr Gesellschaft, Wien, und der Internationalen Antonio Gramsci Gesellschaft. Außerdem ist er Ehrenmitglied des Argentinischen Germanisten-Verbandes.
2010 erhielt er das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien.
Alfredo Bauer hat drei Kinder und sechs Enkel und lebt und arbeitet in Buenos Aires.
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Titel im VAT:
* Mythen-Szenen (Dramoletts, 2009)
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