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Saul Ascher (1767-1822) war erfolgreicher Verleger, selbstbewusster Jude, Preuße, Bonapartist, politischer Ökonom, Skeptiker mit System: und einer der klügsten Denker des frühen 19. Jahrhunderts.

Der politischen Romantik hat er auf den Kopf zugesagt, wohin ihre »Germanomanie« führen musste: Zum Mord an den Juden und zum Rassenhass. Das haben sie ihm nicht verziehen, bis heute nicht. Seine Bücher wurden auf dem Wartburgfest 1817 verbrannt, er selbst wurde aktiv dem Vergessen anheimgegeben.

Vielen Zeitgenossen und auch seinen Glaubensbrüdern war sein Selbstbewusstsein unangenehm, sie störten sich daran, dass er Gefahren nicht mit Duldsamkeit begegnete, sondern offen ansprach. Saul Ascher benannte die gesellschaftlichen Orte, an denen Judenfeindschaft, Rassismus und Rückschrittlichkeit ausgebrütet wurden.


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Werkausgabe

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* Theoretische Schriften
** Band 1: Flugschriften (2011)
** Band 2: Religionsphilosophische Schriften (2012)
** Band 3: Philosophische Schriften (2012)
** Band 4: Politische Schriften (2013)